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Einschalige Glastrennwand

Filigrane Raumtrennung für moderne Büro- und Objektstrukturen

X-Simply

Dieses einschalige Glastrennwandsystem wurde für zeitgemäße Büro- und Verwaltungsumgebungen entwickelt, in denen Transparenz, Struktur und akustische Qualität miteinander in Einklang gebracht werden sollen.

Die Konstruktion basiert auf einer einseitigen Verglasung mit schlanker Profilanbindung und eignet sich besonders für Arbeitsbereiche, in denen Offenheit gewünscht ist, ohne auf funktionale Raumtrennung zu verzichten.

Durch die reduzierte Profilansicht entsteht eine ruhige architektonische Linie. Die Glasfläche bleibt visuell dominant, während die Unterkonstruktion konstruktiv präzise im Hintergrund arbeitet. So entstehen klare Raumzonen, die Lichtdurchlässigkeit und Sichtbeziehungen erhalten.

Abhängig vom Glasaufbau lässt sich das System sowohl für kommunikative Open-Space-Bereiche als auch für konzentrierte Arbeitszonen einsetzen.

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Technische Eigenschaften der einschaligen Glastrennwand

Das System ist für Raumhöhen bis etwa 3.200 mm bis 3.400 mm ausgelegt, abhängig vom gewählten Glas und den statischen Anforderungen. Damit lassen sich auch großzügige Büro- oder Konferenzbereiche ohne horizontale Unterbrechung realisieren.

Die sichtbare Profilhöhe liegt bei etwa 35 mm. Diese reduzierte Ausführung unterstützt eine filigrane Gesamtwirkung und sorgt gleichzeitig für eine sichere Lastabtragung in Boden- und Deckenbereiche.

Die Konstruktion erlaubt unterschiedliche Glasaufbauten. In Standardbüros wird häufig Einscheibensicherheitsglas mit 10 oder 12 mm eingesetzt. Für erhöhte Anforderungen an Resttragfähigkeit oder Schalldämmung kommen Verbundsicherheitsgläser in mehrlagiger Ausführung zum Einsatz, beispielsweise 55.x, 66.x oder 88.2.

Die Wahl des Glasaufbaus beeinflusst maßgeblich:

  • die akustische Leistungsfähigkeit

  • das Eigengewicht der Scheiben

  • das Schwingungsverhalten

  • die konstruktive Detailausbildung

X-Simply

Akustische Eigenschaften und Schallschutz

Im Büro- und Objektbau ist der Schallschutz ein zentrales Planungsmerkmal. Einschlägige Systeme erreichen – abhängig vom Glasaufbau und der Anschlussqualität – Schalldämmwerte zwischen etwa 33 und 41 dB.

Das bewertete Schalldämmmaß RA1 liegt in der Praxis häufig zwischen 31 und 40 dB. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Glasstärke, sondern die gesamte Systemintegration.

Bodenanschlüsse, Deckenanbindung, Türintegration sowie mögliche Flankenübertragungen beeinflussen das tatsächliche akustische Ergebnis deutlich. Eine frühzeitige Abstimmung mit der Raumakustikplanung verhindert spätere Leistungsabweichungen.

Durch optimierte Profilfüllungen und gezielte Detaillösungen kann die Schallübertragung zusätzlich reduziert werden. In Kombination mit geeigneten Glasaufbauten lassen sich so auch in offenen Bürostrukturen ruhige Arbeitsbereiche realisieren.

 Konstruktive Integration und Montage

Die Montage erfolgt in der Regel nach Fertigstellung der Rohbauphase und wird auf den Bodenaufbau abgestimmt. Das Profil kann sowohl auf Rohboden als auch in Doppelbodensysteme integriert werden.

Die Glasscheibe wird mechanisch im Profil fixiert und spannungsarm gehalten. Schutzkomponenten während der Montage reduzieren das Risiko von Beschädigungen und sorgen für eine kontrollierte Installation.

Eine präzise Ausführung der Anschlussdetails ist dabei wesentlich für:

  • langfristige Maßhaltigkeit

  • Luft- und Schallschutz

  • optische Qualität

  • Wartungsfreundlichkeit

Glastrennwände, Raumteiler

Varianten und gestalterische Anpassungen

Neben geradlinigen Wandverläufen sind – abhängig vom Glasaufbau – auch gebogene Ausführungen realisierbar. Der minimale Biegeradius richtet sich nach Glasart und statischer Berechnung. Solche Lösungen werden häufig in repräsentativen Zonen oder Sonderbereichen eingesetzt.

Darüber hinaus können Gläser mit schaltbarer Transparenztechnologie integriert werden. Dadurch lässt sich die Durchsicht bei Bedarf verändern, etwa in Besprechungsräumen oder multifunktionalen Flächen. Diese Möglichkeit erweitert die funktionale Bandbreite ohne bauliche Anpassungen.

Auch die Profiloberflächen können projektspezifisch angepasst werden, etwa durch Pulverbeschichtung oder eloxierte Ausführungen, sodass sich die Glastrennwand harmonisch in das jeweilige Innenraumkonzept einfügt.

Akustische Leistungswerte in Abhängigkeit vom Glasaufbau

Je nach Glasvariante ergeben sich unterschiedliche Schalldämmwerte. Typische Werte im einschaligen Systembereich liegen beispielsweise bei:

  • VSG 55.1 mit etwa 35 dB RW

  • VSG 66.2 mit etwa 37 dB RW

  • VSG 88.2 mit etwa 40 dB RW

  • VSG 106.2 mit etwa 41 dB RW

Diese Werte sind abhängig von der vollständigen Systemausführung und den Anschlussdetails.

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Verdeckte Profilintegration

Eine durchgängige Glasoptik wird durch verdeckte Befestigungselemente unterstützt. Dadurch entstehen ruhige, homogene Flächen ohne sichtbare Verschraubungen.

Das System kann sowohl auf klassischen Bodenaufbauten als auch auf Doppelböden ausgeführt werden. Diese Flexibilität erleichtert die Integration in unterschiedliche Ausbaukonzepte.

Planerischer Mehrwert im Objektbau

Einschalige Glastrennwände sind besonders geeignet für Büro- und Verwaltungsgebäude, in denen Transparenz, Tageslichtnutzung und wirtschaftliche Umsetzung im Vordergrund stehen.

Sie bieten eine ausgewogene Kombination aus gestalterischer Klarheit, konstruktiver Präzision und funktionaler Raumtrennung. Für Projekte mit erhöhten akustischen oder brandschutztechnischen Anforderungen sollte jedoch geprüft werden, ob eine doppelschalige oder speziell ausgelegte Systemlösung erforderlich ist.

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